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paulaner.jpgvon Magnus Enßle

Die Klausurtagung 2008 fand nach langer Zeit endlich wieder an der alten Wirkungsstätte München statt. Die Freude darüber war so groß, dass gleich 6 founding fahthers Zeit hatten, um erneut die Geschehnisse des Clubs aufzugreifen und wegweisende Beschlüsse zu fassen. Während Vincent schon vor Ort war (er wohnt seit September dort), reisten Thorsten, Markus, Benni, Klaus und Magnus in der Früh aus Böbingen an. Das Weißwurstfrühstück wurde traditionell beim "Spöcki" eingenommen, bevor man dieses Jahr im Dallmayr seine Cigarren für die Tagung orderte. Der sehr feine Laden ließ keine Wünsche offen. Das Personal war freundlich, äußerst kompetent und penibel bei der Wahl der Cigarren. So durfte es keinen wundern, dass jede Cigarre wirklich hervorragend brannte und somit wenigstens in dieser Hinsicht keine Misstöne auf der Tagung aufkamen. Im Supermarkt wurden im Anschluss die Mannas für die Sitzung besorgt und schon konnte es losgehen.

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Begrüßung, Allgemeines

In der Nähe des Deutschen Museums wieder am Ufer der Isar (Isarauen) sollte die Tagung 2008 stattfinden.

Der Präsident Magnus Enßle eröffnete am Samstag, den 6. September um 13.10 Uhr am Stadtstrand die offizielle Sitzung. Offizielle Vorarbeiten sind bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Die Gründungsmitglieder hatten aber ein paar Eckpunkte im Hinterstübchen gespeichert, so dass einer regen Diskussion auch ohne Tagungspunkte nichts im Wege stand. Zuerst danke der Präsident Thorsten für sein bis dahin schon großes Engagement. Nicht nur, dass er sich als Fahrer bereit erklärte, auch die Palette Manna im Kofferraum (Wegzehrung) ging auf seine Rechnung. Diese Geste wusste er noch zu toppen, indem er eine Runde Dannemann Artist Line Coronas spendierte. Diese wurden gleich zu Beginn der Tagung ausgeteilt und geraucht. (Beifall brandet auf.)

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Vincent möchte sich als erstes bei den Tagungsteilnehmern bedanken, dass Sie den Weg nach München gefunden haben. Es ist ihm eine Ehre, diese in seiner neuen Wahlheimat begrüßen zu dürfen. Klaus lobt die tolle Aussicht auf die Isar und bemängelt zugleich das "Kühltalent" des Präsidenten. Ihm ist es nicht gelungen, alle Mannabehältnisse zur Kühlung strömungsgeschützt unterzubringen. So wird moniert, dass sich in diesen Sekunden zwei volle Büchsen Manna umrahmt von einem Schwarm Enten den Weg flussabwärts befinden.

Bei Vincent findet die Artist Line vollen Zuspruch, auch wenn sich der Hochgenuss nicht so recht entwickeln mag, wenn sich in der Nähe zwei volltrunkene Münchner komplett entkleiden.

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Das Auftreten des Präsidenten

Erster Punkt im Protokoll ist der misslungene Auftritt des Präsidenten. Ungewöhnlicher Weise schafften es heuer alle Tagungsteilnehmer ein offizielles schwarzes CC- Polohemd dabeizuhaben. Der Präsi allerdings meinte, er müsse mit einem roten CC- Polohemd anreisen, was dazu führte, dass die Cigarrenclubdelegation schon für einen Junggesellenabschied gehalten wurde. "Mit fehlen die Worte." Auch Benni fand die Angelegenheit peinlich.

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Das größte Diskussionsthema des Tages -und dies zeigt, wie sorglos der Club zurzeit ist- war das Verhalten des Kassenwarts beim Jahrestreffen. Da dieser der Veranstaltung fern blieb und stattdessen ein Fußballspiel anschaute, forderte Benni eine Mandatsenthebung. Klaus` Argument, dass er die Kasse anständig geführt hat, ist in den Augen von Benni und Markus zweitrangig.

Vincent verstand es wieder einmal, die Diskussion abzuwürgen, um ein neues Thema anzuschneiden. Er bemerkte, dass dies (seit langem) die erste Tagung ohne Gäste (also nur founding fathers) ist. Benni empfindet Gäste auf der Tagung "als Dorn im Auge", die Erfahrungen in Köln seien schon grenzwertig gewesen. Während Vincent "Köln mit Gast gut fand", fand Benni "Köln gut, trotz Gast". Klaus fand das mit dem Gast "schon immer so ne Sache."

Der Präsident ergreift das Wort:
"Sicherlich: Solange gewährleistet ist, dass wie heute sechs Gründungsmitglieder an der Tagung teilnehmen, kann man auf Gäste verzichten. Das heutige Modell ist auch sicher zukunftsfähiger als andere Konstellationen. Die Einladung von Gästen in den vergangenen Jahren bot den Mitgliedern die Möglichkeit, das Innenleben einer Klausurtagung kennenzulernen. Gäste wie Henk und Martin waren begeistert und haben ihre Erfahrungen gerne mit anderen Mitgliedern geteilt. Damit haben wir unser Ziel erreicht."

Letztendlich ging es dem Präsidenten auch um die Gesundheit und die Lebenserwartung der Mitglieder. Die Runde war sich einig, dass wohl kaum einer außer den Gründungsmitgliedern dem enormen Druck einer Tagung mehrmals Stand halten kann. Berühmtestes Beispiel ist "Spucki", der nur wenige Monate nach der Tagung das Handtuch warf und den Club verließ. Aber auch Henk machte in Köln zu fortgeschrittener Stunde einen bedenklichen Eindruck. Grund genug also, von dieser Praxis Abstand zu nehmen.

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Zurück zum Thema Kassenwart. Benni ist nach wie vor für dessen Absetzung und bittet um Meinungen aus der erlesenen Runde. Der Präsident ergreift das Wort. Henk hat seiner Meinung nach sehr großes Talent darin bewiesen, die teilweise sehr lückenhafte Buchhaltung in einen Guss zu bringen. Den Mitgliedern konnte er den Kassenbericht trotz "Haken und Ösen" glaubwürdig verkaufen. "So eine Loyalität gegenüber den Gründungsmitgliedern habe ich selten erlebt. Selbst wenn eine Absetzung stattfinden sollte, müsste man den Ersatz bei den anderen Mitgliedern suchen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da etwas Besseres rauskommt." (Unqualifiziertes Gelächter.)

Vincent als Durchschneider des Roten Fadens möchte im Protokoll vermerkt wissen, dass man dieses Jahr dazu genötigt wird, dunkles Manna aus der Flasche zu trinken. "Ich möchte mich weiter beim Hause Dallmayr bedanken, das uns beim Cigarrenkauf sehr gut beraten hat." Wieder zurück zum Thema. Auch Vincent ist der Meinung, dass der Kassenwart bisher hervorragende Arbeit geleistet hat. Auch bei der Tagung in Köln zeigte er enormes Standvermögen und machte bis zum Schluss eine gute Figur. Klaus findet Henk OK, da er glaubt, dass "er noch formbar ist." Zugleich drückt er sein Bedauern darüber aus, dass sein Kassenprüferkollege Stefane heute nicht zugegen ist. Markus ist wie Benni Befürworter eines Henk-Rauswurfes. "Es kann nicht angehen, dass sich einer seines Amtes nicht bewusst ist. Im ersten Jahr als Kassenwart hält er es nicht für notwendig am Jahrestreffen teilzunehmen."

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"Ich kann diesen Feldzug, der gegen Henk vom 2.Vostand geführt wird, überhaupt nicht nachvollziehen", meint dagegen Vincent. "Tadellose Kasse, toller Auftritt auf der Klausurtagung." Klaus merkt an, dass der Ex- Kassenwart (ein Gründungsmitglied!) sich äußerst selten auf Tagungen und Treffen blicken hat lassen. Im Gegensatz dazu hat sich der Neue am Clubleben rege beteiligt. "Ich bin pro-Henk". Thorsten sieht dennoch ein nicht duldbares Fehlverhalten.

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Der Präsident möchte diesen Tagungspunkt zu Ende bringen. 2 x raus und 4 x dabeibleiben ist das Ergebnis der Kampfabstimmung. Dennoch möchte man Henks Versprechen, ein paar Flaschen Wein zum nächsten Treffen mitzubringen, noch mal erwähnen. Henk kann sich bis zur nächsten Abrechnungsperiode empfehlen, um eine Strafe kommt er dennoch nicht herum. Dabei hat er die Wahl, ob ihm die Gründungsmitglieder Salz in eine vorab zugefügte große Wunde streuen, oder ob er lieber unter Aufsicht ein Erdinger trinkt. "Da kann er frei wählen." Nicht zu vergessen ist der Wein. Hier gilt: Schmeckt der Wein den founding fathers nicht, so muss dies als ungültiger Versuch gewertet werden. Benni glaubt, dass Henk gerne Erdinger trinkt.

Die Diskussion wurde zu diesem Zeitpunkt unterbrochen, da der volltrunkene Nachbar auf dem Tagungsgelände sich seiner Unterhose entledigt hat. Die allgemeine Verwirrung nutze der Alki, um den Club noch um ein paar Cent anzuschnorren. Verängstigt fand Vincent in seiner Hosentasche noch ein paar Groschen und konnte somit einen sexuellen Übergriff abwenden. Dankbare Blicke der founding fathers waren ihm sicher.

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Wieviele Gründungsmitglieder?

Neues Thema: Es herrscht wohl Unklarheit darüber, wer den nun alles wirklich Gründungsmitglied ist. Der Präsident wird aufgefordert, im Archiv nachzuforschen, wer denn alles die Ur-Satzung unterschrieben hat.

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Rauswurf statt Kündigung

Das zweite große Thema des Tages. In den vergangenen 7 Jahren hat der Cigar Club 1634 e.V. schon den einen oder anderen Austritt hinnehmen müssen, böse Zungen sagen "feiern dürfen". Freiwillige Austritte aus dem Club wird es aber fortan nicht mehr geben, das Verlassen des Clubs ist nur noch über einen Rausschmiss möglich. So ist der Präsident damit beauftragt, ein Formular zum "Antrag auf Rauswurf" zu erstellen und dies auf der Homepage zur Verfügung zu stellen. Obwohl dieser anonyme Antrag sofort auf Zustimmung bei allen Beteiligten stößt, bittet der Präsident dennoch vor Genehmigung des Antrages um Wortmeldungen. Vincent ist ein Befürworter dieser Praxis, wenn sich diese mit dem Vereinsgesetz verträgt. Auch Markus und Benni sind gleicher Meinung.

Verhalten der Mitglieder in der Öffentlichkeit, Ämterhäufung

Klaus wusste zu berichten, dass er "neulich" ein Mitglied dabei beobachtet hat, wie er mit einem Karton Dosen-Prosecco ein Großhandelsgeschäft verlassen hat - und dies an einem belebten Samstag, wo es von hunderten Menschen wahrgenommen wurde. "Da können wir ja gleich mit der Federboa zum Shoppen gehen." Der Club wird solche Fehltritte in Zukunft wenigstens mit den betroffenen Personen besprechen.

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Großen Zuspruch hingegen fand hingegen Neu-Mitglied Maik. "Maik ist cool", meinte Benni, der sonst mit Lob etwas geizig war. Der Meinung war Magnus natürlich auch. Klaus kritisiert den Umstand, dass inzwischen Ämter wie Schrift- und Kassenwart nicht mehr von Gründungsmitgliedern ausgeführt werden. Dies könnte zu Problemen führen, will man den Club in seiner grundsätzlichen Philosophie umkrempeln. Benni entgegnet, dass er das Amt des 2. Vorstands von seinem grandios arbeitenden Vorgänger gerne übernommen hat, nicht aus Selbstsucht, sondern um zu verhindern, dass ein Nichtgründungsmitglied an den Schalthebeln der Macht Unfug treiben kann. Der Ex-2. Vorstand entschuldigte sich nochmals für seinen Rücktritt, betonte aber, dass er durch die Übernahme des Amtes des Ratsvorsitzenden des Rates für der Gründungsmitglieder attraktive Aufgaben im Club übernimmt. Dies findet Zustimmung des Präsidenten. Generell glaubt er nicht daran, dass es gut ist, Ämter im Club in einer Person zu vereinen. "Wer 2. Vorstand ist aber gleichzeitig das Amt des Ratsvorsitzenden des Rates für Ethik und Kultur inne hat, kann keines der beiden Aufgaben zufriedenstellend erfüllen." In diesem Zusammenhang möchte Thorsten sein Amt als Generalbevollmächtigter "turnusgemäß" an den nächsten weitergeben. Benni gibt seine zwei Ämter nur über seine Leiche ab. Klaus befürwortet eine Ämterhäufung unter Gründungsmitglieder, dies wird aber nur mäßig mit Applaus begleitet. Der Punkt konnte nicht beendet werden, da ein paar halbnackte Mädels die volle Aufmerksamkeit der Tagenden auf sich zogen.

 

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Antrag auf Mitgliedschaft

Im Weiteren verzettelte man sich in uralten Diskussionen. Z. B. ging es darum, ob jeder „ungeprüft“ Mitglied werden kann. Der Präsident verstand es (um die Tagung nicht zum Erliegen zu bringen) hier schnell einen Kompromiss zu finden. Fortan gibt es nur noch die Mitgliedschaft auf Probe. Diese ist mit allen Rechten und Pflichten eines ordentlichen Mitglieds verbunden (z.B. Jahresbeitrag, aber auch Jahrescigarre). Bis zum nächsten Jahrestreffen wird dann entschieden, ob die Mitgliedschaft fortgeführt werden kann, oder diese ohne Angaben von Gründen beendet wird. Dies gilt für beide Seiten.


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Die Mitgliedsbeiträge

Obwohl in diesem Jahr die Zahlungen der Mitgliedbeiträge recht ordentlich funktioniert haben, wird von Vincent der Antrag gestellt, hier doch für mehr Strenge zu sorgen. Sein Vorschlag ist, dass eine „gelbe Karte“ gezeigt wird, sollte im März der Beitrag noch nicht überwiesen sein. Die „rote Karte“ gibt es im Juni. Diese ist verbunden mit einem Rauswurf aus dem Club. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Der Hüttensmoke

Das Thema wurde von Markus ins Spiel gebracht. Angesichts der jämmerlichen 3 Teilnehmer stellt er sich die Frage, ob so eine Veranstaltung unter dem Deckmantel des CC laufen muss. Vincent möchte an dieser Stelle ein Lob für den Präsidenten aussprechen (Applaus brandet auf), der immer wieder neue Aktionen aus dem Hut zaubert und sich nicht entmutigen lässt, altbekannte Aktionen (Kappelbergwanderung) in den Ring zu werfen, um sich wieder vom Pöbel enttäuschen zu lassen. "Hüttensmoke, eine geniale Aktion. Markus darf nun mit seiner Schelte für den Hüttensmoke weitermachen, auch wenn dies nun schwierig wird."


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Markus verzichtet auf einen weiteren Wortbeitrag und zieht es vor, sich aus der Isar ein Manna zu fischen. So hat der Präsident das Wort:

"Zu Markus` Vorwurf muss ich ganz deutlich sagen: Wir habe es uns fest vorgenommen, dass wir unseren Geburtstag, welches der 31. Juli ist, auf jeden Fall feiern. Das waren früher einmal die CC Open, das war später die Kappelbergwanderung und es war dieses Jahr der Hüttensmoke. Auch wenn der Hüttensmoke schlecht besucht war, gehört es auf jeden Fall angesprochen und angeprangert, dass zum Geburtstag niemand erscheinen wollte. Nach meiner bösen E-Mail habe ich Antworten bekommen, nach dem Motto, dass es sich nicht lohnen würde, wegen zwei Mannas und einer Cigarre 50 Kilometer zu fahren. Auch hier kann ich nur in aller Deutlichkeit sagen, dass ich, wenn ich auf einen Geburtstag eingeladen bin, auch 100 km in Kauf nehme. Das sind mit gute Freunde und in diesem Fall der Club sicherlich wert. Es ging nicht darum schnöde an eine Hütte zu sitzen um eine Cigarre zu rauchen, das war der Geburtstag des Clubs, verdammte Scheiße."

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Benni möchte ergänzen, dass er an diesem Tag gerne da gewesen wäre. Es stellt sich hinter den Präsidenten. Toll ist, dass immer wieder solche Angebote im Frühsommer gemacht werden und es ist auch richtig, dass Missstände auf diese Weise angesprochen werden. Der Geburtstag Ende Juli ist aber schon seit Jahren ein schwieriger Termin (liegt in den Ferien/ Urlaubszeit). Er schlägt vor, dass solche Feste z.B. am Vatertag gefeiert werden, woraufhin Markus meinte, "Geburtstag ist Geburtstag". Auch Benni erkannte nun, dass sich die Lösung des Problems schwierig gestaltet. Thorsten findet es "großartig, dass sich unser Präsident immer wieder diese Mühe macht, sich neue Sachen zu überlegen. Nur als Tipp: Vielleicht erfinden nicht immer neue Sachen, sondern bleiben bei den Standards. Vier, fünf Standards wie Klausurtagung, Jahrestreffen, Kappelbergwanderung, Klausurtagung und auch vielleicht den Hüttensmoke und fertig."

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Vincent versucht, den Cocktailabend wieder aufleben zu lassen, wird aber sogleich vom Präsidenten zurückgepfiffen. Er ist zwar für Öffentlichkeitsarbeit, aber wir haben etwas geboten, was nicht so angenommen wurde, wie gewünscht, teilweise sogar belächelt wurde. Das ist Perlen vor die Säue geworfen, weswegen der Präsi gegen weitere Veranstaltungen in der Öffentlichkeit ist. Sollte allerdings ein Verein an uns herantreten und den Wunsch äußern, die eigene Veranstaltung mit Cigarren in Verbindung zu bringen, würde man sich die Mühe auf jeden Fall machen, und dort begleitend etwas auf die Beine stellen.

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Die CC Open 2009

Magnus lässt in das Protokoll aufnehmen, dass inzwischen ein Gelände für das Rasentennis gefunden wurde ("Enßle-Wald" bei Böbingen). Klaus Schneider erklärte sich bereit, für diese Veranstaltung seinen Rasenmäher in sein Auto zu packen, um ein geeignetes Werkzeug zur Rasenpflege zur Verfügung zu haben. Die Freude ist vor allem bei Vincent groß, der sich auf die Titelverteidigung freut.


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Ein zweites Treffen der founding fathers

Der Ratsvorsitzende des Rates für Gründungsmitglieder möchte noch mal betonen, dass es für alle Mitglieder inzwischen schwierig geworden ist, auf den vielen Treffen im Club zu erscheinen, da die Aficionados über halb Deutschland verstreut wohnen. Dennoch möchte er zustande bringen, dass für das Frühjahr 2009 ein fixer Termin für ein weiteres Treffen der founding fathers gefunden wird. Dies kann in kleinem Rahmen z.B. in Stuttgart stattfinden. Er betont, dass unabhängig davon auch weiter Veranstaltungen für Mitglieder toll und wichtig für das Clubleben sind. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen unter der Voraussetzung, dass an diesem Tag keine Beschlüsse und keine Eingriffe in die Geschäftsordnung stattfinden. Benni bringt das Frühlingsfest ins Spiel, Markus bietet an, die Veranstaltung zu planen und Magnus schlägt gleich das Sanwald mit dem großzügigen Raucherbereich vor.

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Klausurtagung 2009

Vincent wünscht, dass die Klausurtagung 2009 wieder in München stattfindet. Er schlägt den 29.08.2009 vor.

Gegen 17 Uhr endet die Tagung im Stadtgarten. Die Mannen machten sich auf den Weg zum Nockherberg, um dort etwas zu essen. Auf dem Weg machte man einen Zwischenstopp beim Griechen, der ebenfalls mit Manna uns erfreuen konnte. Im Paulanergarten angekommen, lobt Benni seinen Präsidenten. Er hätte es nicht für möglich gehalten, dass auch dieses Jahr die Tagung wieder so straff und toll organisiert ist - danach hatte es lange nicht ausgesehen. Ein großer Applaus schallte durch den Biergarten. Es folgen weitere Huldigungen und Fan-Gesänge für den Präsidenten. Benni als 2. Vorstand darf die Gefühle der founding fathers zusammenfassen: "Du bist unser wahrer Präsident, unsere Lichtgestalt im Dunkeln der Welt. Du hast uns hier hoch geführt, wir sitzen jetzt hier und wir wünschen Dir und Deiner 4-köpfligen Familie alles Gute. Auf Dich Maggi, wir sind stolz, dass wir Dich haben und werden Dich nie abwählen." Weitere Gesänge folgen, die Mannagläser werden zum Anstoßen in die Mitte geführt.


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Auf dem Nockherberg geht in das Protokoll ein, dass der Präsident seinen Cutter verloren hat und man genötigt war, seine Por Larranaga Petit Panatela abzubeißen. Für so manch edle Vegas Robaina kam dies jedoch nicht in Frage. Anstatt aber selber nach einer Lösung zu suchen, war wieder einmal der Präsident mit der Problemlösung beauftragt. Der Präsident bemängelte daraufhin die schlechte Grundausstattung der mitgereisten 5 (!) Gründungsmitglieder, die alle ohne einen einzigen Cutter angereist waren. "Bezeichnend, Bezeichnend!" Auf jeden Fall blieb an diesem Abend die intensive Suche nach dem Cutter ohne Erfolg. Vincent vermutet, dass dieser wohl bei der Loreley der Isar verloren ging, da sei man wohl machtlos. Thorsten nahm es dennoch zum Anlass, eine Revolte anzuzetteln, da die Reisenden mehrheitlich (nicht einstimmig) der Meinung waren, dass das Mitführen eines Schneiders Sache des 1. Vorstandes sei. Der Aufruf zu den Waffen wurde von Benni jäh unterbrochen, da dieser mit einer Runde Schnaps auftauchte und somit die allgemeine Aufmerksamkeit nicht mehr beim aktuellen Kernthema war. Der Grund für die Runde Schnaps (Himbeergeist) war hocherfreulich: Benni wird im März zum zweiten Mal Vater. Sogleich ließ man den kompletten Biergarten akustisch an der Freude der Gründungsmitglieder teilhaben. Die kurze Aufmerksamkeit der Tischnachbarn wurde gleichzeitig genutzt, um vom Himbeergeist des Hauses abzuraten.

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Sonstiges

Nach dem Besuch des Paulanergartens wurde das Protokoll etwas lückenhaft. Auf jeden Fall besuchte man des Abends eine üble Kaschemme in Schwabing, in der man für 1 Euro Mitglied im Raucherclub werden durfte. So feierte man rauchend bei Hellem und Tequila die Beschlüsse. Benni wusste andere Gäste durch seine Ausführungen über Pete Dorothy zu unterhalten. Auch wenn uns ein Gast aufgrund unseres CC-Logos auf der Brust für eine Hooligan-Vereinigung hielt, wird auch weiter am bestehenden CC- Layout festgehalten. Viel mehr ist nicht übermittelt. Auf jeden Fall hat jeder den Weg zurück nach Waldperlach gefunden und in Vincents Gästezimmer die nötige Nachtruhe gefunden. Das Frühstück am Morgen war königlich, vielen Dank dafür, Vincent.

 

Mediathek

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