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paulaner.jpgvon Magnus Enßle

Willkommen zum Klausurmarathon 2007. Diesmal führte die Reise zu Thorsten nach Köln, der dort seit geraumer Zeit eine Basisstation unterhält. Vincent reiste direkt aus Niedersachsen an, während Benni und Magnus aus Württemberg mit dem Auto unterwegs waren. Mit im Schlepptau hatten sie dieses Jahr den neuen Kassenwart des Clubs Heiko „Henk“ Hegele, der vorab versprechen musste, die Schnauze zu halten, sollte im Laufe der Tagung ein Zugriff auf eines der drei Schwarzkonten des Clubs notwendig werden.

Die Anreise erfolgte bereits am Freitag, um so den kompletten Samstag für die Tagung zu haben. Denn eines zeichnete sich wie immer schon seit langem ab: Die Zeit war angesichts der einzelnen Tagungspunkte knapp bemessen.

 

 

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Tagungsbeginn am Freitag in Thorstens Wohnzimmer

So kam es, dass alle bereits gegen 23 Uhr bei einer Partagas 8-9-8 und einem Kelch Manna in Thorstens Stube hockten. Sogleich wurde beschlossen, schon an diesem Tag die ersten Punkte für die Klausurtagung anzureißen, um am Samstag nicht in Panik zu geraten. Sofort wurde von den Anwesenden bemängelt, dass der amtierende Schriftwart Timo nicht zu gegen ist und somit seiner Pflicht als Protokollführer nicht nachkommen konnte. Der Einwand des Präsidenten, er war schließlich nicht eingeladen und zudem auch in Thailand unterwegs ließ Vincent nicht gelten. Ein Schriftwart müsste sich im Wissen um die Tagung geradezu aufdrängen, sollten von den founding fathers keine entsprechenden Impulse kommen.

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Die ersten Beschlüsse sind sicher

Dieser Umstand führte dazu, dass (ohne die Begrüßungsrede des Präsidenten abzuwarten) vom Gastgeber sogleich die Forderung nach Rücktritts des Vorstands laut wurde. Diese ging aber im wahrsten Sinne im Rauch unter. Man einigte sich schließlich darauf, dem Schriftführer bis Samstagmorgen 8 Uhr eine Galgenfrist zu gewähren, „sonst hat er ein Problem“.

Die Klausurtagung sollte im Stile einer VW-Vorstandsreise abgehalten werden, nur ohne Sex. Zwischenrufe, wie dass man das Reissdorfer Kölsch saufen kann, behinderten einen raschen Fortgang der ersten Konsolidierungsgespräche. Auch die ersten Kritiken an den 8-9-8 aus dem Handgepäck des Präsidenten taten der Diskussion nicht gut.

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Die Reminiszenz

Schließlich ergriff Benni das Wort. Er lobte die Brandrede für den 2. Vorstand vom 1. Vorstand beim letzten Jahrestreffen. „Da war soviel Herz drin.“ Die Rede wurde jäh von Vincent unterbrochen, da er die Inschutznahme des „Zweiten“ gerade heute nicht verstehen konnte. Aus dem Portugalurlaub mit einem Schnupfen heimzukommen übersteige seine Vorstellungskraft. Bei einer Barfußwanderung durch Lappland hätte er es noch verstehen können, aber die Ausrede sei schon schal… Auch Benni untermauerte diese Ausführungen dahingehend, dass das Amt des Zweiten nicht halbherzig ausgefüllt sein sollte.

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Das Bett des Präsidenten

„Da muss einer drin stecken, der brennt.“ Weiß der Teufel warum, aber sogleich ward die Forderung nach einem „Clubdiplomaten“ laut. Vincent schlug Thorsten vor, worauf sofort die erste hitzige Diskussion am Start war. Der Präsident erwähnte zu Recht, dass das Wort „Amt“ erfahrungsgemäß im Club für Korruption steht, wobei der Begriff „Mandat“ diesen Vorschlag entschärfen würde. Thorsten entgegnete, dass eigentlich nur das Amt des „Generalbevollmächtigen“ für eine absolut weiße Wäsche frei von Korruption stehen würde. Vincent macht seinem Namen als Durchbrecher des Roten Fadens alle Ehre als er ins Protokoll aufgenommen haben will, dass die ersten Tagungsgespräche mit einer Fernsehübertragung der US Open stattfinden, was eine eindeutige „Reminiszenz“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Reminiszenz) an die Gründungszeiten des Clubs darstellt. Daher lebt der Geist des Tennis im Cigarrenclub weiter. Der 1. Vorstand wusste, das Gelaber zu unterbinden.

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Das erste Manna am Samstag Morgen im Roten Ochsen
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Das erste Ziel am Samstagmorgen
Benjamin hat das Wort: „Ich fühle mich berufen, beim nächsten Jahrstreffen auf ein Amt im Vorstand drängen. Allein schon weil ich sage, dass der Maggi, unser großer Präsident, …(Szenenapplaus) Unser großer Präsident braucht jemanden, der die Scheißarbeit macht. Und das kann nur ich sein (allgemeines Gelächter). Ich bin ein kleines Licht gegenüber unserem Präsidenten und ich möchte ganz im Dienste unseres Präsidenten stehen. Ich möchte, dass unser Präsident, der Maggi, mich als Instrument seiner Macht missbraucht.“
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Das Weißwurstfrühstück im Roten Ochsen
Um wieder etwas Ruhe in die Versammlung zu bringen (nach solch gewichtigen Aussagen), verlas Thorsten den Rahmenplan für den Samstag.

* Anfahrt per Straßenbahn
* Weißwurstfrühstück (Zum „Roten Ochsen“)
* Casa-Besuch
* Tagung
* Feiern der Beschlüsse
* Irgendwie wieder heimkommen
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Die erste Cigarre des Tages

Der nächste Tagungspunkt. Da sich der Schriftwart zum Zeitpunkt der Klausurtagung in Thailand befand, nahmen sich die Tagungsteilnehmer es sich zur Aufgabe, das Verständnis des Clubs zu Reisen in ferne Länder zu definieren. Als erstes (und wohl auch naheliegendste) wurde festgestellt, dass sich der Club (fortan) davon distanziert, Mitglieder zu beherbergen, die Sex mit Frauen aus der „Dritten Welt“ haben. Ansonsten hält sich der Club aus dem sexuellen Privatleben seiner Mitglieder heraus.

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Rauchverbot in Kneipen?
Diese Festlegung ging Benjamin nicht weit genug. Seiner Auffassung nach haben Leute, die „solche Länder bereisen“ nichts im Club verloren haben. Dem entgegnete der 1. Vorstand, dass somit per se auch Cuba als Urlaubsland nicht mehr in Frage kommen dürfte. Benni sprach sich somit explizit für ein Verbot von Sextourismus unter den Mitgliedern aus. „Wer verantwortungsvollen Urlaub in diesen Ländern machen möchte, der könne dies auch weiterhin tun.“ Da man eigentlich (auch im Falle von Timo und Dominik) von einem verantwortungsvollen Urlaub ausgeht und man auch nicht die Mittel hat, Nachforschungen über die wahren Gegebenheiten vor Ort anzustellen, bleibt nur wenigstens mahnend den Finger zu heben.

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Spaziergang durch die Innenstadt
Ferner wird festgestellt, dass fortan nur noch gut beleumundete Personen Zugang zu unserem Club finden. Der Club hält sich weiter aus sexuellen und religiösen Vorlieben seiner Mitglieder heraus. Anstand, gutes Benehmung und entsprechende Beleumundung sind alleinige Voraussetzung für die Mitgliedschaft. In diesem Zusammenhang gilt es in naher Zukunft zu prüfen, ob die Satzung dahingehend gestaltet ist, dass nur die Mitglieder über eine Neuaufnahme bestimmen können, oder „ob jeder Arsch einfach bei uns aufgenommen werden muss.“

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Einblicke in die Casa del Habano
Nach ein paar Manna und etwas US Open ging es dann so gegen 2.30 Uhr ins Bett. Aufstehen war für 8 Uhr vorgesehen, fit sein ist oberstes Gebot am Sitzungstag.
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Benni und Henk haben die Qual der Wahl
Die ersten einleitenden Worte zum Tagungstag am Samstag fand der 1. Vorstand Magnus beim Weißwurstfrühstück im „Roten Ochsen“ in der Kölner Innenstadt. Für das Protokoll wird festgehalten, dass sich am Freitag zu sehr später Stunde Thorsten doch noch bereit erklärt hat, bis zum nächsten Jahrestreffen die Aufgabe des Generalbevollmächtigten zu übernehmen. Da Sitten und Anstand im Club großgeschrieben sind und auch diese Tugenden überwacht werden müssen, wurde in derselben Nach einstimmig Benni zum Ratsvorsitzenden des Rates für Kultur und Ethik gewählt. Wir gratulieren den neuen Amtsinhabern.

Die Tagung soll helfen, die Befugnisse und Aufgaben des Ratsvorsitzenden des Rates für Kultur und Ethik zu erörtern. Noch während des Frühstücks wurde beschlossen, dass das nächste Klausurtagungsziel mal wieder München sein sollte. Weiter sprachen sich die Anwesenden für neue Clubpolos aus. Vincent verspricht, nach entsprechenden Anbietern zu suchen. Da wir wieder das gleiche Logo verwenden wollen, muss der Präsident dieses wieder ausfindig machen. Die neune Beschlüsse feierten der 1. Vorstand und der neue Generalbevollmächtigter mit einem Enzian.

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Gruppenbild der Teilnehmer in der Casa del Habano, Köln
Der Ratsvorsitzende des Rates für Ethik und Kultur verpflichtet sich, Edmund Stoiber zu kontaktieren, um mit diesem in enger Zusammenarbeit Richtlinien für ein züchtiges Dasein zu erörtern. Zudem soll Ben Becker vom Clubvorstand angeschrieben werden. „Als Freund des gepflegten Suffs“ soll er als Ehrenmitglied in unseren Reihen aufgenommen werden. Ein Formular für die kostenlose Ehrenmitgliedschaft gilt es nun zu fertigen.
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Die Auswahl stimmt
Zum Thema wurde auch die Ausstattung der founding fathers mit Club- Fahrzeugen gemacht. Schnell einigte man sich auf die Bestellung von 8 Bentley Continentals. Der Ratsvorsitzende des Rates für Kultur und Ethik verspricht, vor der Bestellung persönlich im Bentley- Werk vorbeizuschauen, um sich von den angeblich menschenwürdigen Arbeitsverhältnissen zu überzeugen. Der befreundete Bentley- Verkäufer Zoran muss noch gefragt werden, ob bei solchen Großbestellungen 3% Skonto drin sind.
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Ein sehr guter Service ist eine Selbstverständlichkeit
Das Wort hat der Gast und Kassenwart Henk.

Er bedankt sich, dass er in dieser Runde bei der Klausurtagung 2007 dabei sein darf. Schon der gestrige Tag hat ihm sehr viel Freude bereitet und auch dem heutigen Tage sieht er mit großer Spannung entgegen….


… tja, das war es eigentlich auch schon. Mehr ist ihm nicht eingefallen.
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Der Freitagabend steht ihm noch ins Gesicht geschrieben
12.21 Uhr. Ben Rock greift zum Cola.
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Die kleine Bar der Casa im Keller
Der nächste Punkt: Die Versammelten sind sich schon am frühen Morgen einig, dass inzwischen ein Tag Klausurtagung nicht mehr ausreicht, um die einzelnen Punkte würdig zu diskutieren, weswegen von Thorsten vorgeschlagen wird, die nächste Tagung über 4 bis 5 Tage in Schweden stattfinden zu lassen. Es selber wird dort 3 Wochen Urlaub machen und vorab das Tagungsgelände umzäunen, bevor er die founding fathers am Osloer Flughafen (wir wissen, dass die Stadt nicht in Schweden ist, der Flughafen ist dennoch dem Tagungsgelände sehr nahe gelegen.) empfängt. Thorsten gibt frühzeitig den Termin bekannt, damit der Flieger gebucht werden kann.
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Mit großer Ernsthaftigkeit werden die Tagungspunkte durchgearbeitet
Nach dem Weißwurstfrühstück und ein paar Mannas trat man die Reise in die Casa del Habano an. Der unscheinbare Laden war auch gleich gefunden, liegt dieser doch nur unweit eines sehr belebten Marktplatzes. Die Casa überzeugt durch ihr reichhaltiges und breit gestreutes Angebot an Cigarren und Zubehör. Die Bar im unteren Bereich ist sehr liebevoll mit Bildern aus Cuba dekoriert, die Sitzgelegenheiten sind für einen kleinen Aufenthalt passend gewählt und das über einen Plasmabildschirm an der Wand übertragene n-tv lässt ein Hauch von Moderne im Saal zu. Die Bar ist klein aber fein. Ein Schlückchen Caney kostet zwar 4,50 Euronen, dafür ist der Laden zusätzlich mit cubanischem Bier (Cristal) ausgestattet - sehr zur Freude der CC-ler.
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Ein riesiger Pluspunkt ist zudem der anwesende Kubaner, der am Platz die Getränke reicht, jedem Einzelnen die Cigarre rauchfertig macht und -sollte er Zeit haben- auch gerne bei der Wahl des richtigen Stumpen berät. Ein kleiner Plausch „Was macht Fidel?“ war auch noch drin, so dass man sich ärgern muss, dass dieser Habanos- Tempel über 400 km von zuhause entfernt ist.

Negativ aufgefallen ist uns nur die Bekleidung der Angestellten. Während der Kubaner im feinen Zwirn und Casa- Hemd eindeutig als „Inventar“ auszumachen war, konnten die anderen Angestellten nicht von der Kundschaft unterschieden werden. So wusste man nicht, ob dort im Eck ein gelangweilter Student (es war tatsächlich diese Altersklasse) oder eine Fachkompetenz lungert. Entsprechend erschocken mag man reagieren, wenn man vom Student auf einmal gefragt wird, ob er helfen könne.

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Die Tagungsteilnehmer in der Kellerbar der Kölner Casa
Alles in Allem ein sehr schöner Laden, den wir eigentlich gar nicht mehr verlassen wollten, doch der Terminplan war eng. Der Kubaner half uns dann noch die richtigen Cigarren für die Tagung und den Abend zu finden, bevor jeder mit einer Rechnung von 30 bis 50 Euro den Laden verließ.
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-ohne Worte-
Aufgrund der bereits zahlreich gefassten Beschlüsse ließ man dann die Tagung nach dem Casa- Besuch doch etwas ruhiger angehen und entschloss sich spontan für eine Bootsfahrt auf dem Rhein, die etwa 90 Minuten dauerte. Anschließend tingelte man noch durch die Straßen, bevor sich die Mannen auf den Weg zum El Gaucho machten. Da man eine halbe Stunde zu früh das Ziel erreichte, nutze man die kurze Zeit, um sich 25 Kölsch in einer kleinen Eckkneipe einzuverleiben. Die Runde hat Vincent gezahlt - herzlichen Dank. Zuvor hat Thorsten eine Rechnung über 20 Kölsch übernommen - auch ihm ein großes Dankeschön. Generell -und das mag die Freunde der Klausurtagung nicht überraschen- musste an dem Tag keiner Angst vor Flüssigkeitsmangel haben.
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Auch hier wird dem Gegenüber erst zugehört, bevor man seine Argumente vorlegt
Es ist 20.24 Uhr. Die Tagungsteilnehmen hatten nun alle ein weltklasse Rindersteak, das seinesgleichen sucht. Die Ziele für die nächsten Klausurtagungen stehen fest:

* 2008 Schweden,
* 2009 München,
* 2010 Waldshut,
* 2011 Havanna,
* 2012 Speyer
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Der sehr freundliche Casa- Angestelle aus Cuba mit dem Präsidenten des CC
Als Beschluss für die Klausurtagung 2008 in Schweden steht fest, dass Henk als Gast wieder mitgenommen werden kann. Dies ist von den anwesenden founding fathers beschlossen worden.
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Hochwertige Beratung bei der Wahl der Tagungscigarren
Im Folgenden wurden die Befugnisse des Generalbevollmächtigten etwas genauer definiert. Der Fall, dass der 1. Vorstand nicht anwesend sein kann und der 2. Vorstand wieder einen Schnupfen hat, ist nicht so unwahrscheinlich, so dass die innere Sicherheit im Club nur durch den Generalbevollmächtigten aufrecht gehalten werden kann. Es folgen staatstragende Worte unseres Gastes Henk, die leider durch Hintergrundgeräusche zum Großteil überdeckt wurden, so dass der Tragweite seiner Worte nicht Rechnung getragen werden kann. Im Endeffekt wollte er so was ähnliches sagen wie, dass er den Generalbevollmächtigten ganz klasse findet und er die Idee insofern unterstützt, da dadurch der Präsident wesentlich entlastet wird. Dabei macht er unglücklicherweise den Vergleich mit seinem Fußballverein. Benni möchte sofort ins Protokoll aufgenommen wissen, dass sich der Cigar Club 1634 e.V. ganz und gar nicht mit dem dubiosen und unseriös geführten Mögglinger Fußballclub vergleichen lässt. Zudem spricht sich Benni weiterhin gegen die Person des Generalbevollmächtigten aus, warum auch immer.
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Die Bootsfahrt auf dem Rhein
Vincent wollte nun auch Stellung beziehen: „Ich stehe wie eine Eins hinter dem Präsidenten. Wenn der Präsident einen Schnupfen hat, so wie das bei unserem Zweiten zurzeit der Fall ist, dann kann dieses Machtvakuum durch einen Generalbevollmächtigten ausgefüllt werden. Die Planung der Klausurtagung mit „Paulaner- Restaurant“, „Casa del Habano“ und dem „El Gaucho“ sind großartige Leistungen, die nicht jeder gemeistert hätte. Deswegen spreche ich mich für einen Generalbevollmächtigten aus, der im Sinne -und das ist mir ganz wichtig- im Sinne des Präsidenten und nicht im Eigennutz handelt. Deshalb bin ich ein glühender Befürworter. Nicht wie andere founding fahters, die einfach aus Oppositionsgründen, die scheint es en vogue ist, eine falsche Position einnehmen. Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.“
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Zwar kein Manna, aber wir waren schließlich in Köln...
Magnus fasst noch einmal die Argumente für einen Generalbevollmächtigten zusammen, bevor er Thorsten das Wort übergibt.
„Von 4 Leuten hat sich einer kritisch geäußert. Bei 100 wären dies immerhin hochgerechnet 25. Bei dem Amt des Generalbevollmächtigten geht es mir nicht um persönliche Dinge. Es geht mir darum, dass das Amt besetzt ist. Dieses Amt könnte auch in Personalunion von Benni als Ratsvorsitzender des Rates Kultur und Ethik ausgeführt werden. Auch eine Person wie Klaus Schneider könnte dieses Amt sehr gut ausfüllen. In erster Linie steht im Vordergrund, dass der Verein handlungsfähig ist; wer das macht, ist völlig bums. Er wird für ein halbes Jahr gewählt und ist heilig wie Fidel Castro. Die Tatsache, dass unser 2. Vorstand zurzeit telefonisch nicht erreichbar ist, zeigt, wie sehr die Handlungsfähigkeit des Clubs bröckeln kann. Der Präsident braucht jemanden, der ihn unterstützt.“
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Viele Beschlüsse sind schon gefaßt - man kann bereits etwas entspannter sein
Um es abzukürzen: Thorsten hat das Amt für die erste Legislaturperiode angenommen. Henk unterstütze die Entscheidung und möchte noch mal betonen wie sehr er den Abend geniest und er mit großer Freude dem restlichen Abend begegnet. Vincent möchte im Protokoll abermals das herrliche Steak erwähnt haben. Benni sieht durch die Einführung des Generalbevollmächtigten eine Beschneidung der Macht und der Leistung des Präsidenten. Obwohl er inzwischen die Einführung des Amtes akzeptiert, möchte er doch an jeden Einzelnen appellieren auch aus freien Stücken heraus die Arbeit des Präsidenten zu unterstützen, auch wenn man gerade mal kein Amt inne hat. Vincent gratuliert Benni zu dem Vorschlag, das Amt des Ratsvorsitzenden jedes Halbjahr neu zu besetzen. „So ein grandioser Vorschlag kann nur aus den Reihen der founding fathers kommen. Dies hat meine uneingeschränkte Zustimmung.“
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Rinderfilet im "El Gaucho" - unsere absolute Empfehlung!!
Thorsten fasst zusammen, dass „man wieder gesehen hat, dass, wenn man kontrovers diskutiert, die besten Ideen herauskommen. Der Turnuswechsel ist absolut brillant und genial. Ich bin sprachlos.“ In der neuen Geschäftordnung wird verankert, dass das Amt von einem founding father begleitet werden muss. Thorstens Zusammenfassung wurde mit einstimmigem Applaus beendet.
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Der Monstergrill des El Gaucho
21.05 Uhr. Eine weitere Zusammenfassung wird im Protokoll aufgenommen. Die Tagungsteilnehmer sitzen immer noch im El Gaucho. Thorsten gibt eine erste Erklärung ab, wie er das neue Amt ausfüllen wird und wünscht allen Anwesenden noch einen schönen Abend. Es folgt ein Trinkspruch durch Henk, der wegen der Verpflichtung des Clubs zu Sitte und Anstand nicht im Protokoll niedergeschrieben wurde. Eine Würdigung des Trinkspruches durch den Ratsvorsitzenden des Rates für Kultur und Ethik blieb folglich aus.
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Typische Abendverpflegung der Klausurtagungsteilnehmer
Den restlichen Abend verbrachte man feiernd in den diversen Kneipen in Köln. Besonders Spaß machten die Tipps von Vincent, der es immer wieder verstand, Perlen abseits der Touristentränken zu finden. Sehr angenehm ist den CC- Mitgliedern in Erinnerung geblieben, dass das Rauchverbot in Köln noch nicht in Kraft getreten ist. Nicht nur, dass man hemmungslos zum Kölsch rauchen konnte, es störte die anderen Gäste auch nicht, dass dicke Habanos- Schwaden aufstiegen. Ein wirklich sehr angenehmer und unkomplizierter Umgang mit Rauchern, der uns sehr positiv in Erinnerung bleiben wird.
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Wir haben viel erreicht, die Cigarre ist die Belohnung für einen harten Tag
Einen Ausflug in die Innenstadt wagten die Tagungsteilnehmer ebenfalls. Der Männerüberschuss und die dummdämlichen Junggesellenabschiede waren dem Club aber nicht würdig, so dass man sich hier (bei Kölsch) auf die Beobachterrolle beschränkte.
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Die Tagung ging ordentlich an die Kondition
Spät nachts ging es wieder „heim“ nach Frechen. Am Sonntag bedankte man sich noch anständig beim Gastgeber, bevor man nach einem McD- Frühstück die Heimreise antrat.

Erschöpft aber glücklich.

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