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mt_ignorevon Magnus Enßle

Am 8. Oktober 2016 waren die CCler Ingo und Magnus auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Habanos Day der diesmal im Kongress Palais in Kassel durchgeführt wurde. Die Anreise erfolgte bereits am Freitag, da zum einen der Veranstalter 5thavenue zu einer Begrüßungscigarre und einer Spirituose geladen hat, zum anderen man dann natürlich samstags ganz entspannt und ausgeschlafen in den Programmmarathon starten konnte. Anbei der Bericht.

Der „Smoke In“ am Freitag war überraschend gut besucht. Geschätzt waren schon weit über die Hälfte der insgesamt 300 Teilnehmer dabei, um bei einem von 5thavenue spendierten Havana Club und einer Partagas Serie E No. 2 einen entspannten Abend zu genießen. Cigarrenraucher sind sehr gesellige Menschen – das ist nichts Neues. Dennoch erwähnen wir es immer gerne, dass wir auch an diesem Abend wieder sehr angenehme und gesprächige Aficionados getroffen haben.

Nach kurzer Nacht im Hotel trafen sich dann alle wieder um 12 Uhr samstags, um sich für die Veranstaltung anzumelden, Veranstaltungstickes, Cigarren und ein paar weitere Präsente entgegen zu nehmen. Nach einer kleinen Stärkung eröffnete Christoph Puszkar die Veranstaltung, er erklärte den Ablauf und wo welche Seminarräume zu finden waren. Die CCler wählten ihr Programm nach dem Motto „viel Tabak und viel Alkohol“, weswegen die Reise durch folgende Programmpunkte führte:

  • „Feine Habanos und ihre passende Spirituosenbegleitung“ mit Jürgen Deibel,

  • „Masterclass mit Havana Club“ mit Christian Balke, (Brand Ambassador, Havana Club) und

  • „Ein Tasting der anderen Art – wie sich unterschiedliche Lagerungsbedingungen auf die Zigarre auswirken“ mit Marc André.

Zur Wahl standen außerdem:

  • „Totalmente a mano – Zigarre rollen” (Miltania Pérez Borges und Luis Mustelier Perez)

  • „KUBA – nostalgisch, aufregend, widersprüchlich, berührend und immer für Überraschungen gut“ (Wolfgang Rassmann, Latin America Tours Andreas Blass, CEO von Caribbean Tours)

  • „Entführung in die Blütezeit der prärevolutionären Tabakgeschichte Kubas.“ (Dirk Prautzsch)

  • „Sinnenschule“ (Juan Danilo Zegarra Presser)

  • „Eine Reise in das Innere der Uhr“ (Jürgen Betz, Gründer der BORGWARD Zeitmanufaktur)

Herr Deibel verstand es wie schon die Jahre zuvor sein Publikum zu unterhalten. Die Stunde verging wie im Flug – alleine er ist das Seminar jedes Mal wert. Entsprechend war diese Veranstaltung auch sehr schnell ausgebucht. Aber auch das Programm war erneut überraschend gewählt. Jürgen Deibel zeigte auf, dass das Urteil „welche Spirituose paßt zur Cigarre“ auch davon abhängt, zu welchem Zeitpunkt des Cigarrengenusses die Spirituose genossen wird. So harmonierte der Beluga Wodka hervorragend zu den ersten Zügen an der Cigarre. Erreicht die Cigarre mehr Volumen und Aroma zeigte sind ein Gin (The Botanist) als guter Begleiter. Im Höhepunkt der Cigarre konnte klassisch ein Brandy Carlos I Solera Grand Reserva mithalten. Am Ende der Cigarre, wenn Teer und Nikotin langsam sich in den Rauchgenuss schleichen, sorgt ein sehr torfiger Bruichladdich Octomore für einen hervorragenden Ausgleich, der Cigarre frischer wirken ließ. Feine Sache, Herr Deibel. Der minutenlange Applaus zeigte die Begeisterung der Hörer / Trinker / Raucher.

Auch Chrisitan Balke verstand es, uns den doch vermeintlich (!) schnöden Havana Club nahe zu bringen. Dass auch hier jahrelange Erfahrung und ein gutes Näschen beim Mischen des Rums notwendig ist, wurde eindrucksvoll bewiesen. Daß fast ausschließlich auf solchen Veranstaltungen man in den Genuss des seltenen Havana Club Unión kommt (ohne daß man selber für 240-270 Euro eine Flasche kauft), haben wir natürlich genossen.

Marc André hat seine Veranstaltung lang vorbereitet. In wieder sehr informativer, humorvoller und unterhaltsamer Art durften wir nicht nur das Wissen rund um die Cigarrenlagerung (Thermodynamik für Anfänger) auffrischen. Marc hat uns heuer 3 identische Cigarren (Partagas Robusto) gereicht, die in einem Blind Tasting nach sehr differenzierten Kriterien dem Lagerverfahren zugeordnet werden mußten. Die Zigarren des Abends waren zuvor 2 Jahre korrekt im Humidor gelagert, in Kühlschrank deponiert oder lagen im Weinkeller. Vor allem die Auswirkung der Temperaturschwankung (und nicht nur der Luftfeuchtigkeit) und deren Auswirkungen waren ein echter Erkenntnisgewinn.

Zur Abendveranstaltung wurden zwei weitere Cigarren gereicht. Bei einem sehr guten Essen, klasse Live- Musik und ein paar Ehrungen konnte man die Seele nochmal baumeln lassen. Vor allem bei den tollen Cocktails hat sich der Veranstalter nicht lumpen lassen.

Ab 1 Uhr verstummte die Musik und versiegte die Alkoholquelle. Zusammen mit ein paar Freunden besuchten wir im Anschluß noch einen Club mit billigem Bier, lauter Mucke und jungen Menschen. So wurde es dann doch 4 Uhr, bis wir wieder im Hotel waren.

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