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b_150_100_16777215_00_images_stories_ccopen05_titel-klein.jpgvon Magnus Enßle

Fast eine Woche nach dem offiziellen Geburtstagstermin (31. Juli) feierten die Mitglieder des Cigar Club 1634 e.V. aus Böbingen am Samstag, den 6. August ihr vierjähriges Clubbestehen. Nachdem in den vergangenen Jahren dieses Fest in der Schwäbisch Gmünder Bohlenstube oder beim Grillen begangen wurde, ließen sich die Gründungsmitglieder heuer etwas besonderes einfallen. Ein sportlicher Wettkampf in Form eines Rasentennisturniers auf dem Gelände der Tennisfreunde Böbingen war diesmal der Rahmen für die Feierlichkeiten.

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Die Teilnehmer der CC Open 2005
o.v.l.n.r.: Siggi, Peter, Vincent (Sieger), Simon, Major
u.v.l.n.r.: Stefane (3.Platz), Martin, Magnus, Klaus (2. Platz)
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Magnus beim Einweihen des Platzes
Rasentennis - das ist das Nonplusultra! Der im Vergleich zum Sandplatz recht reaktionsfreudige und schnellere grüne Belag stellte die neun - zum Teil schon recht erfahrenen - Tennisspieler vor eine große Herausforderung. Da sich jeder auf die unbekannten Verhältnisse einstellen musste, gab es so manchen Favoritensturz und Überraschungssieger zu verzeichnen. Bestehende Ranglisten der Cigarrenfreunde aus vergangenen Zeiten wurden auf diesem neuen Terrain gründlich durchgemischt…
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Martin (l.) nach seinem Sieg gegen Klaus (r.)
Gespielt wurde getreu einer alten Tennisjuniorentradition der Gründungsmitglieder auf einem 10 x 5 Meter großen Rasenfeld, welches in der Mitte durch ein 90 Zentimeter hohes Netz getrennt war. Die 9 anwesenden Mitglieder spielten in einer Vorrunde in zwei Gruppen jeweils um die Plätze 1 bis 4 bzw. 5. Aus den Abschlusstabellen der Vorrunde gingen für die zwei Erstplatzierten jeder Gruppe zwei Halbfinale hervor. Es folgten das Spiel um Platz 3 und das Finale. Gespielt wurden in der Vorrunde 2 Gewinnsätze bis 8 Punkte. In den Halbfinalen und in den Folgespielen wurde auf drei Gewinnsätze erhöht.
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Die Zuschauerränge während der Gruppenspiele
Um 15.30 begannen die Herren Enßle, Wegenast und die Gebrüder Brucker mit der Vorbereitung des Spielplatzes. Der Rasen musste gemäht werden, bevor die Linien gesteckt werden konnten. Im Anschluss daran wurde das Netz mit den 2 Werbeträgern inmitten des Feldes platziert. Nach einer kurzen Einweihung des Platzes, erfolgte die Begrüßung und die Erläuterung der Spielregeln durch den 1. Vorstand. Trotz der im Laufe des Nachmittags unheilvoll aufziehenden Regenwolken erwies sich der Wettergott als „CC1634-Freund“ und die Vorbereitungen der Spielstätten wurden nicht durch Regengüsse gestört. Pünktlich um 16 Uhr konnte die Eröffnungspartie zwischen dem Präsidenten Magnus und Siggi bei hervorragenden Platzverhältnissen (Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an die Greenkeeper) beginnen. Schon bald stellte sich in diesem ersten Match heraus, dass die soliden Tischtenniskenntnisse von Siggi deutliche Vorteile gegenüber dem angeschlagenen Präsidenten (Fußverletzung) brachten. Schnell war die Partie mit 8:5 und 8:3 zugunsten des Aficionados aus Tamm entschieden.
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Auch Nichtmitglieder zeigten sich ob der 1. CC Open neugierig
Deutlich spannender ging es in vielen der insgesamt 16 Vorrundenpartien zu. Den Zuschauern bot sich Rasentennis vom Allerfeinsten. Jeder der Spieler hatte seine eigene Philosophie auf dem Weg zum Sieg mitgebracht: Zu sehen waren teils schon marathon-haftige Grundlinienduelle sowie auch die im Spielbetrieb dominierende Serve-and-Volley-Zweikämpfe mit spektakulären „Becker-Rollen“ Einlagen, denen selbst deren Erfinder hätte Respekt zollen müssen. Besonders das Bruderduell zwischen Vincent und Stefan war ein Augenschmaus. Stefane gewann mit 8:2, 6:8 und 8:6 denkbar knapp. Die Zuschauer hatten Ihren Spaß. Eine Überraschung war auch das Auftreten von Neuling Major, der den Favorit Peter ebenfalls in einen dritten Entscheidungssatz zwang. Letztendlich verlor er aber die Partie ebenfalls äußerst knapp mit 8:6, 6:8 und 6:8. Der eine gewonnene Satz war aber später für einen Sachpreis ausschlaggebend. Simon Schumschal konnte in der Gruppe 1 neben den sicher auftretenden Herren Stefan, Vincent, Peter und Major nichts ausrichten.
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Siggi gegen Martin vor einer Traumkulisse
In der Gruppe 2 konnte sich überraschend Martin vor dem Routinier Klaus an die Tabellenspitze kämpfen. Das Duell zwischen den beiden Ausnahmespielern endete nach hartem Kampf mit 8:5, 8:10 und 8:5 für Martin und war entscheidend für den Kampf um Platz 1. Siebert Wegenast konnte sich durch den ungefährdeten Sieg im Auftaktspiel gegen den Präsidenten Platz 3 der Tabelle sichern, während der Präsident Magnus keinen einzigen Satz für sich entscheiden konnte.

Vom neuen Spielmodus ab dem Halbfinale (drei Gewinnsätze) profitierte im ersten Spiel Klaus. Nachdem er gegen Stefan bereits mit 3:8 und 7:9 zwei Sätze im Rückstand war, konnte er die folgenden drei Sätze mit 8:1, 8:6 und 8:6 für sich entscheiden - sehr zum Ärger von Stefan.

Das zweite Halbfinale gewann Vincent gegen Martin mit 3:0 Sätzen deutlicher, dennoch zeigen die zwei letzten Sätze des 8:2, 9:7 und 9:7- Sieges, wie knapp es auch hier zuging.
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von l. n. r.: Klaus, Siggi, Stefane, Peter, Magnus, Martin
Das Spiel um Platz 3 konnte Stefan gegen Martin mit 9:7, 3:8, 10:8 und 8:4 für sich entscheiden.

Das große Finale der ersten Cigar Club Open 2005 begann um 19.30 Ortszeit: Klaus Schneider gegen Vincent Brucker. Hier standen sich nicht nur zwei Gründungsmitglieder des Cigarrenclubs gegenüber, sondern auch zwei sehr gute Freunde, die jahrelang in der Juniorenmannschaft der TF Böbingen viele Erfolge erzielten. Ein Duell der besonderen Art. Den ersten Satz konnte sich Klaus mit 8:6 sichern. Die Sätze 2 und 3 gingen mit 9:7 und 8:5 an Vincent. Im vierten Satz konnte Klaus –sicherlich auch konditionell und körperlich durch das langandauernde Turnier angezählt- den Attacken seines Gegners nichts mehr entgegensetzten. Mit 8:0 konnte Vincent am Schluss deutlich das Turnier für sich entscheiden.
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Spiel um Platz 3: Stefane gegen Martin
Im Anschluss an das großartige Finale folgte die Siegerehrung durch den Präsidenten (der ja sportlich so gut wie gar nicht in Erscheinung getreten ist). Major, Peter und Martin, welche die Plätze 6 bis 4 belegten, konnten sich über eine Santa Damiana Piramides als Siegprämie freuen. Die drei Erstplatzierten hatten die Wahl zwischen einer Partagas P2, eine Hoyo Epicure No2 und einer Camacho „11/18“. Der Gewinner konnte sich zusätzlich über einen Pokal, ein mit Manna gefüllter Kelch, freuen.
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Ein stahlender Sieger rechts, ein sehr guter 2. Platz links
Gegen 20 Uhr war das offizielle Turnier zu Ende. Der gemütliche Teil wurde mit Grillen zusammen mit den Freundinnen vor und in der Tennishütte eingeleitet. Natürlich rauchten die Gewinner Ihre Siegesprämie, aber auch die hinteren Ränge mussten und wollten auf die Geburtstagscigarre nicht verzichten.
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Fisch oder kein Fisch?

Natürlich konnten auch diesmal die Skandale nicht ausbleiben. Nur durch Zufall entdeckten Klaus und Magnus auf dem Clubgrill einen mit Pute marinierten FISCH, der kurz später dem Turniersieger Vincent zugeordnet werden konnte. Dieser versuchte mit einer eiligst herbeigeholten Verpackung des Stück „Fleisches“ die empörte Mannen vom Gegenteil zu überzeugen.

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Hier sein erbärmlicher Versuch. Das Urteil möchten wir aber den Lesern überlassen. Fisch oder nicht Fisch bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Die Spieler nach der Siegerehrung (es fehlt Simon)

Alle Mitglieder und Gäste erlebten Rasentennis auf Spitzenniveau. Auch ein paar Zaungäste verweilten gerne auf Turnier und ließen sich von der heiteren Atmosphäre anstecken. Der Spaß war allen Teilnehmern anzusehen. Viele Weltklasse- Ballwechsel, knappe Ergebnisse und die besondere Herausforderung, die der nicht ganz alltägliche Belag mit sich bringt, verdeutlichten jedem, dass dieses Turnier nicht das letzte Mal stattgefunden hat. So freut sich der Vorstand bereits heute auf die Cigar Club Open 2006 zum 5-jährigen Bestehen des Clubs. Man ist sich sicher, dass dann noch mehr Teilnehmer und Zuschauer sich auf dem Gelände der TF Böbingen einfinden.

 

Das Spielfeld wird auf jeden Fall die einjährige Pause bis zur Neuauflage des Turniers im Sommer 2006 zur Regeneration benötigen, damit man unter vergleichbar guten Verhältnissen am Ende des Turniers einen neuen Champion auf dem Grün küren kann.

Weitere Bilder des Tages:

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Copyright © 2018 Magnus Enßle. All Right Reserve.