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b_150_100_16777215_00_images_stories_gmuend120402_kl-04-407x550.jpgvon Magnus Enßle

Wiedereinmal veranstalteten Wolfgang Ruß und Jakob März einen Zigarren- und Weinabend im Rokkoko-Schlößchen im Schwäbisch Gmünder Stadtgarten. Zu Gast waren diesmal Steffen Rinn, ein Sommelier namens Fischer und ein Vertreter des an diesem Abend präsentierten Weingutes (ein waschechter Franzose).

Steffen Rinn brachte den Gästen heute je drei Zigarren im Torpedoformat mit. Begonnen wurde mit einer Don Stefano Perfeccion, nach der Vorspeise durften die Anwesenden eine noch nicht im Handel erhältliche Torpedo-Zigarre genießen, bevor nach der Hauptspeise eine Bauza den Abend abrunden sollte. Dazwischen stellten Herr Fischer und sein Vertreter die Weine von Paul Jaboulet Aine vor.

Im Gepäck hatten die Weinexperten:

* Grahem White Dry Port
* ”Les Sauvagers” Saint Peray Blanc 2000er
* ”Les Traverses” Cotes du Ventroux 1999er
* “Parallele 45“ Cotes du Rhone 1999er
* Crozes-Hermitage Domaine Thalabert 1998er und einen
* Banyuls Cuvee Leon Parce.

Nach der Vorspeise –einem gemischten Salat- präsentierte Herr Rinn die erste Zigarre. Es handelte sich um eine Brasil. Das Deckblatt besteht aus Brasil-Tabak (daher der Name) aus dem Nordosten Brasiliens. Dort werden 20.00 Ballen Tabak hergestellt, von denen nur 0,6-0,8% als Deckblatt verarbeitet wird. Diese Deckblätter sind sehr mild, auch wenn die Optik nicht darauf schließen lässt. Unter dem Deckblatt befindet sich ein Umblatt von der Insel Java aus dem Gebiet Forstenland. Der reinrassige Shortfiller ist ein Mix aus Havanna und Brasil. Herr Rinn verspricht, dass die Asche der von Hand hergestellte Zigarre sich sehr lange hält.

Da der Hauptgang (Wild mit Kartoffelauflauf und Broccoli) noch nicht in Aussicht war, nutze Herr Rinn die Zeit, um ein paar allgemeine Anmerkungen über das Zigarrerauchen zu machen. Im folgenden möchte ich ein paar Auszüge bringen:

Herr Rinn empfiehlt, an der aktuellen Zigarre sehr langsam und lange zu ziehen. Dadurch reinigt sich der Rauch in der Zigarre und entfaltet dadurch sein reichhaltiges Aroma. Die Zigarre sollte nicht scharf schmecken, auf der Zunge brennen, aber auch nicht satt machen. Zwischen den Zügen sollten man sich 20, 30 oder 40 Sekunden Zeit lassen, damit der Rauch nicht zu heiß wird - dadurch könnte der Geschmack getrübt werden. Bei der Bauza Piramides –also einer Longfiller – sind „schnellere“ Zugintervalle notwendig, da die Longfillerblätter nicht im gleichen Maße glimmen. Shortfillerzigarren glimmen besser, vergleichbar mit der Verbrennung von Spänen im Ofen – diese brennen natürlich besser als große Scheitel. Des weiteren ist der Rauch in Shortfillerzigarren besser gefiltert, da die Schadstoffe an viel mehr Tabakoberfläche hängen bleiben können.

Es folgten Worte zum Wertegang des Tabaks, welche Blätter der Tabakpflanze wie heißen, welche Qualität sie haben und wo sie am Ende in der Zigarre verarbeitet werden.

Aus welchen Bestandteilen die zweite Torpedo des Abends bestand, weiß ich heute nicht mehr. Die Zigarre kam in der Runde aber prima an. Für circa 4 Euro wird dieses Exemplar bald in den Läden zu finden sein.

Nach der oben genannten Hauptspeise folgte der Nachtisch in Form von Schokoladenkuchen, zu dem der Banyuls Cuvee Leon Parce prima passte. Im Anschluss daran wurde nun endlich die Bauza verteilt. Die Zigarre besteht aus einem Connecticut Shade Deckblatt aus Equador, einem Umblatt aus Mexiko und einer Longfillereinlage aus dominikanischen und nicaraguanischen Tabaken.

Den gemütlichen Ausklang des Abends nutze Herr Rinn, um den anwesenden Gästen ein paar Zigarren zu drehen.

 

Hier noch weitere Bilder des Abends:

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